Leeuwarden für das kleine „ALIBI“ zwischendurch

Ihr kennt das: Eine Stadt, ein Stück Landschaft, das Meer sowieso nimmt uns derart gefangen, dass man gar nicht mehr weg möchte. Wer dieses Gefühl nicht kennt, hat in Leeuwarden Gelegenheit zum Üben. Das ehemalige Gefängnis „Blokhuispoort“ ist jetzt ein Hostel (Bild oben), heißt „Alibi“ und wird auf Buchungsplattformen rauf und runter gelobt.
Das liegt sicher nicht nur am Angebot mit WLAN, komfortablen Doppelzellen inklusive Bad und Dusche, dem Café („De Bak“) und  Künstlerateliers im Erdgeschoss. Nein, da spielt auch der beneidenswerte niederländische Elan eine Rolle, alten Kästen mitten in der Stadt neues Leben zu verleihen. Super finde ich das und bin wohl nicht zufällig an die heimische Industriekultur im Ruhrgebiet erinnert.
Wie Essen vor neun Jahren war Leeuwarden mit der maltesischen Hauptstadt Valetta 2018 Kulturhauptstadt Europas. Hat sich mit friesischem Gemeinsinn gegen die großen Städte behauptet, hat sich herausgeputzt, modernisiert und elektrifiziert. Und begeistert den Reiseblogger mit Leeuwarder Horizonten, die es so wirklich nur in Nordseenähe gibt. Mit Großkraftwerken im Windmühlenwald, mit Wolkenbruch und Regenbogen und mit einem Hafenfest von Zeit zu Zeit. Meine Empfehlung also: Auf ein „Alibi“ nach Friesland zum kleinen „Untertauchen“ zwischendurch. Wobei mir zum Thema Untertauchen noch viel mehr einfällt. Aber das wird eine ganz andere Geschichte …

Zu schön, um alt zu sein

Ich muss noch einmal auf die Oldtimer aus dem Beitrag über „Saab und Knäckebrot“ zurückkommen. Vielleicht, weil dieses Wochenende die 2019er Techno-Classica in der Messe Essen zu Ende geht, vielleicht aber auch, weil mich diese wunderschönen Maschinen immer wieder bis ins Mark bewegen und begeistern. Auf der Reise durch Schweden, zu Hause in Essen, wo auch immer.  Wenn ich den Thunderbird in der Galerie (unten) sehe , dann kommt mir Marc Cohn ins Ohr, der die wohl schönste Geschichte über Söhne, Väter und schöne große und ewig junge alte Autos geschrieben hat: „… You can keep your Eldorados and the foreign car’s absurd. Me I want to go down in a Silver Thunderbird …

 

Gouda – ganz anders gesehen …

Wie jetzt? Ein Reiseblogbeitrag über Gouda und kein Bild mit Käse? Ja, das geht! Zum Beweis empfehle ich den Blick in die Gouda-Galerie. Im Übrigen gilt: Wer sich nicht wiederholen möchte, findet seinen Weg zwischen den Sehenswürdigkeiten. Dort lässt sich außerhalb der Hochsaison bestens stellvertretend staunen. Katzen gehen immer. Gänse im Frühling ganz besonders. Zwischen frischen Blüten und altem Rost präsentieren die Nordseehimmel jeden Abend neue unvergleichliche Sonnenuntergänge. Und in den Niederlanden liegt doch jede Stadt irgendwie am Meer. Von Gouda bis nach Rotterdam ist es nicht weit, doch dies wird eine ganz andere Geschichte.

 

Ich will Frühling!

Ich will Frühling so wie in Apeldoorn am Samstag in der vergangenen Woche. Die Krokanten (Krokusse) blühen da bereits wie Bolle. Auf dem rummeligen Markt locken Fisch und Fritten um die Wette, weiße Elefanten lassen sich die warme Wintersonne auf den Bauch scheinen und der entspannte Tourist aus der Nachbarschaft macht Augen groß wie Knöpfe …

 

Die Bäume vor lauter Wald

Die Bäume vor lauter Wald sehen, ist für mich wie im WordPress einen neuen Beitrag schreiben. Frank, der mir die Seite gebaut hat, sagte mir, ängstlich sein gilt nicht, ich soll es nur tun! Der Wald steht übrigens in Südschweden und wird nicht von IKEA bewirtschaftet.

HIN UND WEG

Vielleicht ist die Überschrift über meinem ersten Beitrag ja auch schon das Motto dieses Onlinetagebuchs. Vielleicht findet sich auf den Reisen, Fahrten, Touren zwischen Schweden und Ägypten aber auch noch etwas Passenderes. Eins ist aber sicher: Ich werde hier nicht viel Worte machen, sondern Bilder zeigen. Bilder, die mich bewegt haben, die mich interessiert haben. Schöne Bilder, wie auch nicht so schöne Bilder. Bilder, die mich neugierig gemacht haben auf noch mehr Bilder, auf noch mehr Staunen an Stränden, auf Schiffen, eben unterwegs.

FOTOS VOR DEM FRÜHSTÜCK

Wenn früh am Tag alles auf die Wärme wartet, bahnt sich die Sonne morgens ganz besondere Wege durch den Hafen. Fotos vor dem Frühstück. Mit dem Licht wirkt alles neu, irgendwie sauber und hell. Der Süden macht wirklich anderes Licht als in, sagen wir, Essen-Schonnebeck. Ich liebe es!

TREFFEN SICH ZWEI TAXIS …

Für den Sohn aus einer Taxifahrer-Dynastie ist dieses Bild viel mehr als kurios. Welten treffen aufeinander und das Flugzeug bringt uns hin. Beruhigend, dass es Orte auf dem Globus gibt, an denen der Crash der Zeitalter so gechillt abläuft wie auf diesem Bild